von Kristin | Apr. 27, 2025 | Zukunft Denken. Digital Schreiben. KI Verstehen.
Ich will ehrlich mit dir sein.
Früher dachte ich, Freiheit sei ein Zahlenspiel.
Genug sparen. Klug investieren. Irgendwann aufwachen und sagen: „Ich habe es geschafft.“
Aber das ist eine Illusion. Und sie führt nirgendwo hin.
Hier ist die Wahrheit:
Das alte Spiel ist vorbei.
Wir leben nicht mehr im Industriezeitalter.
Du wirst keinen Sieg finden, indem du einfach den Kopf senkst und auf den Ruhestand hoffst.
Schau dir die Realität an:
Das Industriezeitalter verlangte, dass du funktionierst.
Das Informationszeitalter verlangt, dass du denkst.
Das „Creator-Zeitalter“ verlangt, dass du sichtbar wirst.
Und hier kommen wir zum sozialen Kapital.
Ich höre deine Gedanken: „Sozialkapital? Das klingt seltsam.“ I know.
Aber es ist dein neues Kapital. Und nein, es bedeutet nicht, andere auszunutzen.
Am Ende setzt es sich aus drei Dingen zusammen:
Verteilung + Ruf + Wert.
Dazu kommen wir gleich.
Zunächst müssen wir jedoch das Fundament des sozialen Kapitals betrachten: Dich selbst.
Soziales Kapital wächst, wenn du bei dir anfängst.
Die meisten scheitern, weil sie nicht bei sich selbst anfangen.
Ein einfaches Beispiel: Beziehungen.
Wir neigen dazu zu glauben, unser Partner sei die Ursache für all unser Unglück.
Eifersucht, Missgunst, Kontrolle – das ist das Spiel, das wir spielen, um unser inneres Chaos zu verbergen.
Oder wir beginnen das nächste „Spiel“, in der Hoffnung, dass jemand anderes es besser macht.
Aber was, wenn es nicht der Partner ist?
Was, wenn die wahre Ursache für all diese Ängste in dir selbst liegt?
Sobald wir erkennen, dass wir selbst die Quelle unseres Unglücks sind, verändert sich die Perspektive.
Also: Bevor du dich aufmachst, andere zu verändern, beginne bei dir.
Bringe dich selbst in Ordnung.
Dasselbe gilt für den Aufbau eines Publikums.
Oder – wie ich es gern nenne – eines „Dorfes“.
Du wirst die richtigen Leute und Kunden anziehen, sobald du das Spiel verstanden hast.
Und das Spiel beginnt immer bei dir.
Kennst du das?
In bestimmten Momenten bist du eine völlig andere Version von dir selbst:
Selbstbewusster. Klarer. Kreativer.
Früher habe ich das als „unauthentisch“ empfunden.
Ich habe mich schlecht gefühlt, wenn ich mich je nach Situation verändert habe.
Bis ich verstanden habe:
Menschen sind Gestaltwandler.
Wir erschaffen uns immer wieder neu – je nachdem, welche Rolle das Leben gerade von uns verlangt.
Das ist keine Schwäche.
Das ist eine Superkraft.
Nur nutzen die wenigsten diese Fähigkeit bewusst.
Sie bleiben gefangen in einem festen Selbstbild – voller Selbstzweifel, Unsicherheit und alter Narrative.
Sie sehen nicht, dass sie jederzeit den Schalter umlegen könnten.
Dass sie in jedem Moment eine neue Identität wählen könnten.
Als ich begonnen habe, online zu schreiben, war ich weit davon entfernt, der „Experte“ zu sein.
Keine fancy Website.
Keine große Reichweite.
Keine perfekten Produkte.
Aber ich ließ mich davon nicht abhalten, zu teilen, was ich wusste.
Ich schrieb, obwohl niemand reagierte.
Ich verkaufte, obwohl niemand kaufte.
Und Stück für Stück merkte ich:
Jede neue Version von mir – jeder neue Launch, jeder neue Post – war nicht nur ein Output.
Es war eine neue Identität.
Nicht erschaffen durch Nachdenken.
Sondern durch Tun.
Ich begann, das Spiel bewusster zu spielen.
Ohne mich dabei zu verlieren.
Arbeiten, um zu wachsen.
Pausieren, wenn ich wirklich erschöpft bin.
Existieren, um wirklich zu leben.
Ich kalibrierte mich selbst. Mein Tun wurde bewusster.
Long Game: Jahre bewusster Transformation und Aufbau.
Sprints: Monate voller Kreativität und Fokus.
Daily Focus: Tage voller echter Arbeit und echter Erholung.
Echtes Gleichgewicht entsteht nicht im Mittelmaß.
Es entsteht im bewussten Tanz zwischen den Extremen.
Das neue Spiel: Soziales Kapital
Heute sind die Regeln einfach:
Nützlich sein.
Sichtbar werden.
Vertrauen aufbauen.
Wenn du diese drei Dinge meisterst, öffnet sich jede Tür – egal, in welcher Branche, in welchem Land, in welcher Lebensphase.
Das Publikum, das du aufbaust, wird zu deinem sozialen Kapital.
Dein digitales Vermögen.
Deine neue Freiheit.
Wie du anfängst – auch wenn du denkst, du bist nicht bereit
1. Werde nützlich. Öffentlich.
Kein Verstecken hinter Perfektionismus.
Kein Warten, bis du „fertig“ bist.
Teile, was du lernst.
Teile, was du verstehst.
Teile, was dir selbst hilft.
Öffentliches Lernen ist heute der schnellste Weg zu Wachstum.
2. Keep it lean. Keep it real.
Vergiss Hochglanz-Content.
Was du wirklich brauchst:
-
Short-Form-Plattform: LinkedIn, X, Threads … – der Ort, wo du entdeckt wirst.
-
Long-Form-Plattform: Ein Newsletter – dein Hafen. Dein Archiv. Dein echter Vertrauensanker.
Und das wichtigste Tool?
Dein Kopf.
Deine Klarheit.
Dein Mut.
3. Verkaufe. Früh.
Ich weiß, das fühlt sich unangenehm an.
Aber Verkaufen ist nicht pushy.
Verkaufen ist ein Dienst.
Es zeigt dir, ob du wirklich Wert stiftest.
Und es zwingt dich, besser zu werden.
Jedes Produkt, das ich gebaut habe – ob kleines E-Book oder größeres Coaching – war eine neue Version meiner selbst.
Nicht nur finanziell.
Vor allem mental:
Mehr Klarheit.
Mehr Kontrolle.
Mehr Selbstvertrauen.
Die Formel: Verteilung + Ruf + Wert
1. Verteilung
Wenn du etwas baust, das keiner sieht, hast du nichts gebaut. Es gibt drei Wege, dein Werk in die Welt zu tragen:
Aufgebaut: Deine eigene Verteilung – Follower, Newsletter, Plattformen, die dir gehören. Dein digitales Land.
Ausgeliehen: Andere Menschen sprechen über dich. Sie teilen, zitieren, verlinken. Du nutzt ihre Reichweite.
Gekauft: Ads, Sponsoring, bezahlte Platzierungen. Dein Geld kauft dir Aufmerksamkeit.
Das Problem?
Die meisten Menschen scheitern nicht, weil sie schlecht sind.
Sie scheitern, weil sie glauben, dass „gut sein“ reicht.
Sie bauen die App – und niemand nutzt sie.
Sie schreiben das Buch – und niemand liest es.
Sie machen Musik – und niemand hört zu.
Warum?
Weil sie denken, die Qualität ihrer Arbeit würde sich von selbst verbreiten.
Tut sie nicht. Wird sie nie. NIE.
Verteilung ist der erste Schritt.
Wenn du dich nicht zeigst, wirst du nicht gesehen.
Wenn du nicht gesehen wirst, wirst du nicht bewertet.
Und wenn du nicht bewertet wirst, kannst du niemals wachsen.
Und bevor du das falsch verstehst:
Es geht hier nicht um Likes.
Es geht darum, deine Arbeit in Einkommen zu verwandeln.
2. Ruf
Du kannst dir ein riesiges Publikum aufbauen, indem du gut aussiehst, witzig bist oder die richtigen Trigger triffst. Aber das bringt dich nicht weit.
Denn damit baust du ein Publikum auf, das lebt, um zu konsumieren – nicht zu investieren.
Menschen im Überlebensmodus.
Auf der Jagd nach dem nächsten billigen Dopamin-Kick.
Scrollen.
Klicken.
Ende.
Sie folgen dir heute – und morgen erinnern sie sich nicht einmal mehr an deinen Namen.
Sie sehen dein Gesicht – aber nicht deinen Verstand.
Du bist Fast Food.
Und sie lassen dich im Staub liegen, sobald etwas anderes angenehmer, einfacher oder lauter erscheint.
Wertschöpfer spielen ein anderes Spiel:
Sie konzentrieren sich auf Tiefe, nicht auf Ablenkung.
Sie lösen komplexe Probleme, statt neue zu schaffen.
Sie liefern Erkenntnisse, die Menschen verändern – nicht betäuben.
Wertschöpfer verdienen mit ihrem Verstand.
Nicht mit ihrem Aussehen.
Nicht mit bloßer Arbeit.
Nicht mit ihrer Zeit.
Dein Ruf ist die Währung, die bleibt, wenn der Lärm verstummt.
3. Wert
Du kannst den ganzen Tag schreiben, gestalten, bauen und kreieren.
Aber nur weil du etwas schaffst, heißt das noch lange nicht, dass es jemandem etwas bedeutet.
Oder dass es wertvoll genug ist, um dafür zu bezahlen.
Wenn dein Werk keinen echten Wert hat – viel Glück dabei, jemals frei, unabhängig und selbstbestimmt zu leben.
Wert = Wie sehr sich Menschen für das interessieren, was du tust × Wie große Probleme du für sie löst
Wertschöpfer schaffen nicht, um beschäftigt zu wirken.
Sie schaffen nicht, um ihr Ego zu streicheln.
Sie schaffen, um echte Probleme zu lösen.
Sie lösen menschliche Probleme:
– Beziehungen
– Gesundheit
– Wohlstand
– Glück
Sie räumen Hindernisse aus dem Weg.
Sie helfen Menschen, zu wachsen, sich zu entwickeln, besser zu werden.
Wenn du keinen echten Wert lieferst – wenn du keines dieser fundamentalen Probleme berührst –, wirst du irgendwann zur bloßen Ware.
Austauschbar. Ersetzlich.
Dann jagst du nicht mehr deiner echten Mission hinterher, sondern dem schnellen Geld.
Und bevor du es merkst, landest du genau da, wo du nie sein wolltest:
Ausgebrannt, orientierungslos, im Kreis rennend und dich fragend, wann genau du deinen eigenen Weg verloren hast.
Deshalb:
Schaffe nicht nur.
Schaffe, um zu lösen.
Schaffe, um zu verändern.
Nur dann wird deine Arbeit nicht nur gesehen – sondern gebraucht.
Deine Einladung
Wenn du das Gefühl hast, du steckst fest,
Wenn deine Träume verstauben,
Wenn du innerlich weißt, dass du zu mehr fähig bist:
Dann nimm das hier als Einladung.
Weniger Flucht. Mehr Präsenz.
Weniger Entkommen. Mehr Erschaffen.
Es wird chaotisch.
Es wird unbequem.
Es wird anders.
Aber genau da – in diesem Chaos, in diesem Unbehagen – entsteht der Mensch, der du sein musst, um das Leben zu leben, das du dir wirklich wünschst.
Dann mal los, my friend.
Deine
– Kristin
P.S.:
Wenn du wissen willst, wie du dein Publikum aufbaust oder eine neue Identität in der Öffentlichkeit etablierst – ich teile bald mehr dazu. Stay tuned.
von Kristin | Apr. 13, 2025 | Zukunft Denken. Digital Schreiben. KI Verstehen.
Erlernte Hilflosigkeit ist keine Schwäche – Sie ist ein Systemfehler.
Du wirst nicht hilflos geboren.
Du wirst hilflos gemacht.
Wenn du oft genug gegen eine Wand rennst und jedes Mal zurückgeworfen wirst, lernst du irgendwann, stehen zu bleiben.
Du hörst auf, Fragen zu stellen.
Du hörst auf, Möglichkeiten zu sehen.
Warum?
Weil dein Nervensystem beschlossen hat:
„Es bringt sowieso nichts.“
Das ist erlernte Hilflosigkeit.
Ein psychischer Zustand, in dem du aufhörst zu kämpfen – obwohl die Tür längst offensteht.
Nicht, weil du unfähig bist.
Sondern weil du gelernt hast, dass dein Handeln keine Wirkung hat.
Du fängst an, deine Realität zu akzeptieren, wie sie ist – nicht, weil sie richtig ist, sondern weil du sie für unveränderbar hältst.
Du passt dich an. Du funktionierst. Du überlebst.
Aber du lebst nicht.
Und hier ist das Gefährliche:
Wenn du lange genug in diesem Zustand bleibst, wird das Gefühl der Machtlosigkeit zur Identität.
Du sagst Dinge wie „Ich bin einfach so.“
Oder „Ich kann das halt nicht.“
Und jedes Mal, wenn du das tust, programmierst du dich ein Stück tiefer in dein eigenes Gefängnis ein.
Aber das ist nicht das Ende.
Das ist der Weckruf.
Denn was anerzogen wurde, kann verlernt werden.
Was du konditioniert hast, kannst du auch umschreiben.
Die Frage ist:
Wirst du aufstehen, obwohl du hundertmal gefallen bist?
Wirst du handeln, obwohl du nicht weißt, ob es diesmal anders wird?
Die meisten scheitern nicht an ihren Umständen oder Content-Strategien.
Sie scheitern daran, dass sie glauben, keine Kontrolle zu haben.
Du bist nicht machtlos.
Du wurdest nur trainiert, es zu glauben.
Jetzt ist der Moment, das umzuprogrammieren.
Nicht übermorgen.
Nicht, wenn es sich „besser anfühlt“.
Now!
Mach einen kleinen Schritt – und dein Nervensystem wird sich neu ausrichten.
Mit jeder Handlung sendest du ein Signal: „Ich übernehme wieder Kontrolle.“
Du kannst dich entscheiden, Opfer deiner Vergangenheit zu sein.
Oder Architekt deiner Zukunft.
Die Macht liegt bei dir.
Wie stehst du zum Scheitern?
Siehst du es als die einzige verlässliche Informationsquelle für deine Entscheidungen?
Oder siehst du es als Urteil? Als Beweis, dass du es eben nicht schaffst? Dass du einfach nicht dafür gemacht bist?
Hier liegt der Unterschied zwischen denen, die wachsen, und denen, die sich im Kreis drehen.
Denn das Leben testet nicht deine Fähigkeiten.
Es testet deine Bereitschaft, deine Identität zu verändern.
Scheitern ist kein Zeichen dafür, dass du aufhören solltest.
Es ist ein Spiegel, der dir zeigt, wer du gerade noch nicht bist – aber wer du werden kannst, wenn du ihn ernst nimmst.
Die meisten Menschen scheitern nicht, weil sie dumm oder unfähig sind – sondern weil sie in jeder Rückmeldung ein Urteil sehen, statt eine Einladung zur Neuausrichtung.
Und genau hier wird es spannend:
Du kannst deinen Verstand so trainieren, dass er aus jedem Fehler ein neues Datenpaket zieht.
Eine Koordinate auf der inneren Landkarte.
Ein Hinweis darauf, wo du neu denken, fühlen, handeln musst.
Aber dafür musst du die Opferrolle ablegen.
Du musst bereit sein, die Geschichte, in der du gerade noch gelebt hast, zu hinterfragen.
Du musst bereit sein, dein „Ich bin eben so“-Narrativ zu zerstören.
Denn das ist kein Charakterzug – das ist eine Schutzmauer aus alten Erfahrungen.
Und du musst vor allem eines verstehen:
– Jede neue Handlung ist eine Abstimmung auf deine zukünftige Identität.
– Jeder Gedanke ist ein Stimmzettel für die Geschichte, in der du leben willst.
Was bedeutet das für dich ganz konkret?
Es heißt, du kannst nicht mehr einfach nur auf Autopilot reagieren.
Du kannst nicht mehr zulassen, dass dein Umfeld, deine Vergangenheit oder deine alten Emotionen den Kurs bestimmen.
Du musst wählen.
Bewusst.
Mit Klarheit.
Mit Verantwortung.
Und ja – es ist anstrengend.
Bewusstsein ist der härteste Muskel, den du trainieren kannst.
Aber genau das trennt die 97 %, die zuschauen, von den 3 %, die wirklich etwas in Bewegung setzen.
Die Wahrheit?
Du brauchst keine weiteren Tipps, keine neuen Tools, keine nächste Podcast-Folge.
Du brauchst Klarheit über dein Spiel.
Und du brauchst die innere Bereitschaft, es neu zu schreiben – selbst wenn du dafür alles infrage stellen musst, woran du bisher geglaubt hast.
Das ist keine Technik.
Das ist ein radikaler Bewusstseinswandel.
Und er beginnt jetzt.
Mit dir.
Wie scheitert man, bevor man überhaupt mit dem Lernen beginnt?
Indem man denkt, man wüsste schon genug.
Indem man glaubt, Lernen sei ein passiver Akt – konsumieren statt kreieren.
Indem man sich hinter Konzepten versteckt, statt die Konfrontation mit der Realität zu suchen.
Man scheitert, bevor man beginnt,
weil man nicht bereit ist, die Person zu verlieren, die man war,
um die Person zu werden, die man sein muss.
Du willst wachsen?
Dann musst du aufhören, dich selbst zu schützen.
Denn jede echte Transformation beginnt mit einem Tod.
Dem Tod deiner alten Identität.
Dem Tod der Stimme in deinem Kopf, die dir sagt, du wärst „schon auf dem richtigen Weg“, während du seit Monaten stillstehst.
Scheitern ist nicht das Ende.
Scheitern ist der Anfang – wenn du es als Sprache lernst zu verstehen.
Aber was machen die meisten?
Sie machen einen Fehler – und interpretieren ihn als Urteil.
Nicht als Feedback. Nicht als Richtung. Nicht als Datenpunkt.
Sondern als persönliches Versagen.
Als Beweis: „Ich bin nicht gut genug.“
Das ist nicht Scheitern. Das ist Selbstboykott.
Das ist die verweigerte Geburt deiner nächsten Identität.
Feedback als neues Fundament
Stell dir vor, du würdest jeden Fehler wie einen Navigator betrachten.
Du gehst einen Schritt. Du trittst daneben.
Aber du bekommst ein Feedbacksignal.
Ein Referenzpunkt. Eine Wahrheit.
Du kalibrierst. Du gehst neu.
Kein Drama. Keine Schuld. Nur ein Kurswechsel.
„Wachstum entsteht nicht aus Wut.
Nicht aus Zorn.
Sondern aus Einsicht.
Solange du gegen deine Vergangenheit kämpfst,
bist du an sie gebunden.
Du wächst,
wenn du verstehst.
Nicht, wenn du dich wehrst.“
– Kristin Mohr
Wenn du diesen Denkfehler erkennst – dass Scheitern ein Zeichen gegen dich sei – und ihn neu verdrahtest, passiert etwas Gewaltiges:
Du beginnst, die Realität zu sehen, wie sie ist – nicht, wie du sie brauchst, damit du dich nicht ändern musst.
Das ist der Punkt, an dem sich alles dreht.
Denn dann erkennst du:
Dein Fortschritt wird nicht durch Fehler gebremst, sondern durch deine Interpretation dieser Fehler.
Also: Wie lernst du aus Fehlern?
Mach Fehler. Aber „besser“:
a) Du beobachtest Fehler.
Neutral. Ohne Drama. Ohne Story. Nur die rohe Datenlage.
b) Du fragst dich: „Was hat nicht funktioniert – und warum?“
Nicht: „Warum bin ich so schlecht?“
c) Du passt die Handlung an – nicht die Identität.
Denn du bist nicht dein Fehler. Du bist der, der entscheidet, was als Nächstes passiert.
d) Du wiederholst.
Nicht einmal. Nicht zehnmal.
So lange, bis der Fehler zum Fundament deiner Meisterschaft geworden ist.
Nochmal klar auf den Punkt.
Jeder Fehler ist ein Werkzeug.
Jede Interpretation ist ein Hebel.
Deine Identität ist formbar.
Dein Mindset ist ein Code, den du neu schreiben kannst.
Aber du musst bereit sein, bewusst zu scheitern – mit offenen Augen, nicht mit verschränkten Armen.
Denn du wirst nicht besser durch Theorie.
Du wirst besser durch gescheiterten Versuch, durch konstruktive Zerstörung.
Und durch radikale Ehrlichkeit mit dir selbst.
Die meisten Menschen scheitern nicht, weil sie unfähig sind.
Sie scheitern, weil sie versuchen, ohne Risiko zu leben.
Ohne Wunde.
Ohne Schmerz.
Ohne Exposition.
Aber Wachstum braucht Reibung.
Wahrheit braucht Friktion.
Letzte Zeile, die du heute mitnehmen solltest.
Du wirst nicht durch Wissen besser.
Du wirst besser durch radikale Ehrlichkeit, durch mutiges Scheitern, durch bewusstes Wiederholen.
Denn deine nächste Identität wartet nicht in einem Kurs.
Sie wartet im Staub deines letzten Fehlers.
Und in der Entscheidung, trotzdem weiterzugehen.
Jetzt bist du dran.
Wähl deine Richtung.
Deine
-Kristin
von Kristin | März 30, 2025 | Zukunft Denken. Digital Schreiben. KI Verstehen.
Der Geist will das eine. Die Emotionen ziehen dich woanders hin. Dein physischer Körper hat seine eigenen Bedürfnisse. Und dann ist da noch deine Energie, die ebenfalls in eine ganz andere Richtung fließt.
(Wenn du nicht aufpasst, zerreißt es dich.)
Das ist der Grund, warum die meisten Menschen nicht weiterkommen.
Warum ihre Botschaft unklar bleibt.
Warum sie es nicht schaffen, eine echte Community aufzubauen.
Sie versuchen im Chaos eine klare Linie zu finden. Das funktioniert nicht. Deshalb predige ich immer wieder: Du musst dich zuerst selbst in den Griff bekommen.
Bevor du online gehst. Bevor du verkaufen kannst. Bevor du andere inspirierst.
Social Media ist kein leeres Spielfeld.
Es ist ein Spiegel. Ein Verstärker.
Also fang bei dir an. Begreife dich selbst. Kein Scherz.
Wenn du dich nicht verkaufen kannst, liegt das nicht an schlechten Strategien oder zu wenig Reichweite. Es liegt daran, dass du die Bedienungsanleitung des Lebens nicht kennst.
Heute tauchen wir in den Körper ein. Und wie du ihn nutzen kannst. Nicht als bloßes Werkzeug, sondern als strategischen Vorteil. Online wie offline.
Körper: Dein ultimatives Werkzeug
Dein Körper ist das vertrauteste Stück physischer Schöpfung, das du besitzt. Das erste Geschenk, das du bewusst wahrnimmst.
Er ist die ultimative Maschine, durch die alle anderen Maschinen entstanden sind. Er arbeitet ohne dein Zutun.
Dein Herz schlägt, deine Leber verarbeitet chemische Reaktionen, du atmest, ohne nachzudenken.
Die Natur hat ihn so perfekt konzipiert, dass du nicht einmal eingreifen musst. Und trotzdem gehst du oft gegen ihn an.
Die meisten Menschen behandeln ihren Körper wie eine Last. Etwas, das gepflegt werden muss. Statt ihn als High-Performance-Maschine zu sehen, die dir Vorteile bringen kann.
Aber was, wenn du lernst, ihn bewusst zu nutzen?
Dein Körper ist nicht nur ein Stück Fleisch. Er ist eine Schnittstelle zwischen dem Physischen und dem, was darüber hinausgeht. Eine Intelligenz, die Nahrung in Energie verwandelt, ohne dass du auch nur einen Finger rühren musst.
Stell dir vor, du könntest diese Intelligenz bewusst in dein Business, dein Marketing und deinen Alltag einfließen lassen.
Das wäre kein Leben im Kampf. Das wäre ein Leben in Flow.
Das innere Schlachtfeld
Die meisten Menschen stecken in einem ständigen Kampf. Zwischen dem, was sie physisch brauchen, und dem, was sie darüber hinaus anstreben.
Zwei Kräfte ziehen an dir:
- Selbsterhaltung – Die Angst, verletzt zu werden. Die Angst vor Misserfolg. Die Mauern, die du errichtest, um sicher zu sein.
- Ausdehnung – Der Drang, zu wachsen. Grenzen zu sprengen. Mehr aus dir herauszuholen.
Viele denken, diese Kräfte widersprechen sich. Aber das tun sie nicht.
Sie sind zwei Seiten derselben Medaille. Die eine verwurzelt dich in der Welt. Die andere zeigt dir, was darüber hinaus möglich ist. Wenn du verstehst, wann du welche nutzen musst, bist du nicht mehr blockiert.
Die Mauern, die du heute baust, werden morgen dein Gefängnis. Jede Grenze, die du aus Angst ziehst, wird dich später erdrücken.
Robert Frost sagte: „Es gibt etwas, das Mauern nicht mag.“
Und genau das ist es. Dein tiefer Wunsch nach Freiheit kollidiert mit deinen selbst errichteten Barrieren.Wenn du diese Mauern nicht bewusst abbaust, bleibst du für immer klein.
Potenzial verpufft.
Kreativität stirbt.
Mut schwindet.
Die gute Nachricht?
Du kannst das ändern. Indem du verstehst, wie dein Körper funktioniert. Indem du ihn nicht bekämpfst, sondern nutzt.
Schwerkraft vs. Gnade
Schwerkraft und Gnade. Die Schwerkraft ist mit dem fundamentalen Selbsterhaltungstrieb verbunden. Sie hält dich auf dem Boden. Sie verwurzelt dich in der physischen Welt.
Ohne sie gäbe es keinen Körper, kein Leben, keine Struktur. Doch dann gibt es die Gnade. Eine Kraft, die dich nach oben zieht. Die dich lösen kann von den rein physischen Bindungen. Die dein Potenzial entfesselt.
Das Problem? Schwerkraft ist automatisch. Gnade ist es nicht. Für Schwerkraft musst du nichts tun. Sie hält dich sowieso fest.
Aber für Gnade? Da musst du bereit sein. Offen. Wach.
Wenn du das bist, wird das Leben leicht.
Mühelos. Fast magisch.
Der Körper als Barometer
Dein Körper hat seinen eigenen Willen. Sein eigenes Temperament. Er widersteht dir.
Du willst um 5 Uhr morgens aufstehen? Dein Körper sagt: „Nein, danke.“
Du willst ihn in Bewegung bringen? Er blockiert.
Dein Körper ist eine eigene Kraft, die du entweder gegen dich oder für dich nutzen kannst. Beobachte dich selbst. Deine Haltung verrät, wie es dir geht.
Wütend? Dein Körper versteift sich.
Glücklich? Du sitzt anders.
Deprimiert? Dein Körper kollabiert.
Dein physischer Zustand beeinflusst dein Bewusstsein. Wenn du deinen Körper bewusst in bestimmte Haltungen bringst, beeinflusst du deine Energie.
Dein Denken. Deine Wirkung auf andere.
Deine Haltung, deine Körperwahrnehmung, beeinflussen deine Energie, die du in jede Interaktion einbringst – sei es im Verkauf, auf Social Media oder in persönlichen Beziehungen.
Deine Energie und Haltung entscheiden, ob du als jemand wahrgenommen wirst, dem man zuhören möchte.
Ob du gewinnst oder verlierst, liegt oft nicht an der Technik, sondern an deiner Präsenz, deinem inneren Zustand und der Art, wie du dich selbst und deine Energie steuern kannst.
Dein Körper ist nicht nur ein Werkzeug, um durch den Tag zu kommen – er ist der Schlüssel zu deinem Erfolg.
Dann mal los! 😉
Deine
-Kristin
von Kristin | März 23, 2025 | Zukunft Denken. Digital Schreiben. KI Verstehen.
Real Talk: Verkaufen & LinkedIn
1.264 vs. 21.756 Follower.
Alle reden über Reichweite – aber kaum einer über das, was wirklich dahintersteckt.
Warum triggert uns das Thema so sehr, obwohl wir behaupten, es sei unwichtig?
Wie fühlt sich Erfolg auf LinkedIn wirklich an?
Frank Panser und ich sprechen Klartext: Braucht es Selfies und den ganzen anderen Bums?
Live auf LinkedIn. Kein Skript, kein Filter – nur ehrlicher Talk.
📅 07. April – Sei dabei!
(mehr …)
von Kristin | März 9, 2025 | Zukunft Denken. Digital Schreiben. KI Verstehen.
Du brauchst keinen fancy Titel.
Keine aufgeblasene Selbstbeschreibung.
Und erst recht keine manipulativen Verkaufsstrategien.
Aber du brauchst Klarheit. Eine Message. Einen Grund, warum Menschen dir zuhören sollten.
Denn verkaufen ist nichts anderes als: Kommunizieren.
Verkaufen = Helfen.
Vergiss dieses alte Bild vom schleimigen Vertriebler, der dich in ein Gespräch drängt, aus dem du nicht rauskommst. Verkaufen ist kein Überreden. Kein Druck. Kein Cringe.
Es ist simpel: Jemand hat ein Problem. Du hast eine Lösung. Deine Aufgabe? Ihm zeigen, dass du ihn verstehst. Und dass du die Antwort auf sein Problem hast.
Machst du das richtig, kommt der Verkauf von selbst. Ohne Zwang. Ohne Stress.
Warum sich die meisten im Verkauf selbst sabotieren
- Sie reden zu viel über ihr Produkt. Niemand interessiert sich für dein Angebot – bis er versteht, warum es sein Problem löst. Fokus: Schmerzpunkte, nicht Features.
- Ihr Messaging ist unklar. Wenn du nicht in zwei Sätzen sagen kannst, was du machst und für wen, bist du raus.
- Sie trauen sich nicht, den nächsten Schritt einzuleiten. Ein Call-to-Action ist keine Dreistigkeit. Er ist eine Einladung. „Lass uns sprechen.“ „Teste es aus.“ „Hier ist der nächste Schritt.“
Struktur schlägt Spontaneität
Kreativität ist cool. Aber ohne System bleibt sie wirkungslos. Du brauchst Struktur. Eine klare Strategie. Einen Plan, der deine Message so platziert, dass die richtigen Menschen dich sehen.
- Kein Content-Chaos mehr.
- Kein anstrengendes Kalt-Akquirieren.
- Kein Verbiegen, nur um „professionell“ zu wirken.
Der goldene Verkaufs-Hack: Verkaufen = Einladen
Stell dir vor, du organisierst eine Party. Du hast alles vorbereitet: Musik, Drinks, gute Gesellschaft. Würdest du dann einfach dasitzen und hoffen, dass jemand zufällig vorbeikommt? Oder würdest du deine Freunde einladen?
Genauso ist es mit deinem Business. Deine Inhalte, deine Lösungen – sie sind dein „Event“. Aber wenn du keine Einladung aussprichst, bleibt dein Angebot unsichtbar.
Lade ein. Immer. Direkt, ehrlich, ohne Spielchen.
Dein nächster Schritt
Kommunikation ist alles. Die richtige Sprache bringt dir Reichweite, Impact und Umsatz. Das ist keine Kunst. Es ist eine erlernbare Fähigkeit.
Tipp: Lerne von denen, die das Spiel bereits durchgespielt haben. Hol dir Mentoren. Studiere Content, der verkauft. Und dann: Mach es selbst.
Also sag mir: Was hält dich aktuell davon ab, mit Leichtigkeit zu verkaufen?
Ich bin gespannt!
Das war´s für den Letter
Deine
-Kristin